Crow Cycle Courier Collective

Agentur für nachhaltige urbane Logistik

Berwanger, Drust, Lühr GbR

  • Die Crow Cycle Courier Collective, Berwanger, Drust, Lühr GbR (CCCC GbR) übernimmt die Vermittlung und den Transport von Kuriersendungen und Kleintransporten im Raum Berlin.
  1. Das Zustandekommen eines Transportauftrages sowie dessen Durchführung unterliegen dem Handelsgesetzbuch (HGB) in der jeweils geltenden Fassung, sofern nicht im Folgenden abweichende Regelungen getroffen werden und diesen Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB). Von diesen Bedingungen abweichende Vereinbarungen werden nur Bestandteil des vertraglichen Transportauftrages, wenn dies durch die CCCC GbR ausdrücklich und schriftlich anerkannt wird.
  2. Der Transport wird durch die Gesellschafter und Gesellschafterinnen der CCCC GbR und von ihr beauftragte Subunternehmer und Subunternehmerinnen auf Grundlage des HGB und dieser AGB durchgeführt.
  • Ein Transportauftrag kommt schriftlich oder telefonisch zustande, sofern es die Kapazitäten zulassen.
  1. Gegenstand eines Transportauftrages ist die Abholung und Ablieferung einer Sendung an einen empfangsberechtigten Dritten/eine empfangsberechtigte Dritte sowie die Vermittlung dieses Auftrages zwischen Auftraggeber/Auftraggeberin und Kurier/Kurierin. 
  2. Eine terminierte Lieferung ist nur dann geschuldet, wenn sie ausdrücklich schriftlich oder telefonisch durch die CCCC GbR bestätigt wurde. Sollte es durch äußere Umstände, die nicht auf ein Verschulden der CCCC GbR zurückzuführen sind, zu einer Verzögerung der terminierten Auslieferung kommen, so ist die CCCC GbR von dieser entbunden; dazu zählen Höhere Gewalt, z.B. außergewöhnliche Wetterverhältnisse und Verkehrslagen, fehlende oder fehlerhafte Informationen, die die Auslieferung verzögern, Streik, behördliche Hindernisse.
  3. Der Transportauftrag gilt als abgeschlossen und erfüllt, wenn die Kuriersendung an den Empfangsberechtigten/die Empfangsberechtigte ausgeliefert wurde. Mit seiner/ihrer Unterschrift bestätigt der Empfänger/die Empfängerin, auch stellvertretend für Unternehmen und juristische Personen, den Erhalt der Sendung. Dem Empfänger/der Empfängerin steht es frei, die Sendung bei Annahme und im Beisein des Kuriers/der Kurierin auf Beschädigung zu überprüfen.
  4. Der Lieferschein mit der Bestätigung des Empfängers/der Empfängerin verbleibt nach Abschluss des Transportauftrages bei der CCCC GbR. Wünscht der Auftraggeber/die Auftraggeberin eine Kopie des Lieferscheins, so ist dies bei Auftragserteilung zu nennen. Der Lieferschein wird dann elektronisch versendet. Wünscht der Auftraggeber/die Auftraggeberin die Überbringung des originalen Lieferscheins, wird dies als normale Sendung gewertet und löst einen neuen Transportauftrag aus.
  5. Sollte der Empfänger/die Empfängerin innerhalb von 10 Minuten nach Eintreffen des Kuriers/der Kurierin nicht auffindbar und kontaktierbar sein, gilt der Transportauftrag ebenfalls als abgeschlossen und erfüllt. Der Rechnungsbetrag des Auftrages bleibt bestehen und ist durch den Auftraggeber/die Auftraggeberin zu begleichen. Ein erneuter Zustellversuch oder die Rücklieferung der nicht zustellbaren Sendung gilt als neuer Transportauftrag und wird dementsprechend behandelt und in Rechnung gestellt. Ergibt sich daraus weiterhin die Notwendigkeit einer Lagerung der Sendung, wird hierfür eine Gebühr in Höhe von 5 Euro erhoben.
  6. Wird ein bestehender Transportauftrag durch den Auftraggebenden storniert, so ist die CCCC GbR berechtigt, für eine angefallene Fehlanfahrt mindestens den Grundpreis für einen Transportauftrag gemäß Preisliste zu berechnen. Ergibt sich durch die Stornierung eine Rückführung der Sendung, wird der Transport bis zum Zeitpunkt der Stornierung als Zwischenstopp gewertet und die Fehlanfahrt sowie Rückfahrt  entsprechend in Rechnung gestellt.
  • Die CCCC GbR übernimmt ausschließlich Transporte, die sich mittels Fahrrad bzw. Lastenrad durchführen lassen.
  1. Vom Transport ausnahmslos ausgeschlossen ist die Beförderung von Personen und lebenden Tieren; von unverpackten Lebensmitteln; von nach geltendem Recht nicht transportfähigen Gütern, insbesondere nicht verkehrsfähigen Drogen oder Waffen.
  2. Grundsätzlich vom Transport ausgeschlossen, aber im Einzelfall auf Grundlage einer Zusatzvereinbarung möglich sind der Transport von Gefahrgut; von leicht verderblichen Lebensmitteln; von Wertgegenständen und Kunstwerken; von Bargeld, Wertpapieren, Schmuck oder ähnlich gearteten Wertsachen. Sollen Güter dieser Art versendet werden, ist dies explizit zu nennen. Erst nach Bestätigung durch die CCCC GbR und mit entsprechenden Zusatzvereinbarungen kommt ein Transportauftrag zustande. Bei Wertgegenständen ist dabei ggf. seitens des Auftraggebers/der Auftraggeberin auf eigene Rechnung eine Zusatzversicherung abzuschließen.
  3. Besteht eine Sendung aus mehr als einer Einheit, so ist dies bei Auftragsvergabe durch den Auftraggebenden anzumerken. Die einzelnen Transporteinheiten sollten entsprechend adressiert sein. Dies wird insbesondere auch dann zwingend erforderlich, unterscheiden sich die Empfangsadressen der einzelnen Sendungen.
  4. Transportaufträge, im Rahmen derer Barauslagen seitens des Kuriers/der Kurierin anfallen, sind explizit bei der Auftragserteilung abzusprechen und müssen von der CCCC GbR bzw. durch den/die auftragsübernehmende/n Subunternehmer/ Subunternehmerin bestätigt werden.
  • Das Beförderungsentgelt richtet sich, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart wird, nach der gültigen Preisliste der CCCC GbR.
  1. Die Ermittlung der Kilometerpauschale nach Preisliste erfolgt nach allgemein zugänglichen Routingprogrammen, zumeist nach Google-Maps, und mit kürzester möglicher Strecke.
  2. Sofern nicht ohnehin im Transportauftrag erhaltene Gewichtszuschläge können nachträglich vorgenommen werden. Dafür führt der Kurier/die Kurierin Handwaagen mit sich, um gegebenenfalls das Gewicht der Sendung bei Entgegennahme zu überprüfen. Das Gewicht wird dann protokolliert.Für Service- und Wartezeiten bei Abholung oder Zustellung der Sendungen wird ein Entgelt nach aktueller Preisliste berechnet; 10 Minuten Service- und Wartezeit sind im Beförderungsentgelt inbegriffen.
  3. Die Zahlung kann entweder bargeldlos oder bar erfolgen.
  4. Es besteht die Möglichkeit periodische Sammelrechnungen zu erhalten. Diese sind mit geschäftsüblichem Zahlungsziel zu begleichen.
  5. Hat ein Auftraggeber/eine Auftraggeberin Einwände gegen eine Rechnung der CCCC GbR, so sind diese innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung schriftlich geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist gelten Rechnungen der CCCC GbR als anerkannt.
  6. Wird der geforderte Rechnungsbetrag auch nach erstmaliger Mahnung nicht beglichen, so wird die CCCC GbR für die zweite Mahnung eine Mahngebühr in Höhe von 5 Euro, für die dritte Mahnung eine Mahngebühr in Höhe von 10 Euro fordern. Weiterhin wird sie Verzugszinsen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen einfordern.
  • Die CCCC GbR haftet im Rahmen der Bestimmungen des HGB für die ordnungsgemäße Durchführung des Transportes von Sendungen.
  1. So haftet die CCCC GbR für den, auch teilweisen, Verlust von Sendungen, die sich während des Sendungstransports zwischen Auftraggeber/Auftraggeberin und Empfänger/Empfängerin ereilen.
  2. Für Transportschäden übernimmt die CCCC GbR nur dann die Haftung, wenn eine Schädigung wegen nicht ausreichender, schützender Verpackung ausgeschlossen ist. Der Auftraggeber/die Auftraggeberin hat dafür Sorge zu tragen, dass die Sendung transportsicher verpackt ist. Der Kurier/die Kurierin ist berechtigt, die zu liefernde Sendung bei Übernahme auf mögliche bereits vorhandene Schäden zu überprüfen sowie die Transportverpackung auf Tauglichkeit zu beurteilen. Auffälligkeiten werden protokolliert. Sendungen ganz ohne Transportverpackung werden auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers/der Auftraggeberin transportiert, eine Haftung durch die CCCC GbR bei Beschädigung während des Transport ist in diesem Falle jedoch gänzlich ausgeschlossen; ausgenommen sind Beschädigungen aus Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Kuriers/der Kurierin. Transportschäden sind vom Empfänger/von der Empfängerin oder vom Auftraggeber/von der Auftraggeberin unverzüglich gegenüber dem Kurier/der Kurierin oder schriftlich gegenüber der CCCC GbR anzuzeigen. Verdeckte Transportschäden, die nicht sofort beim Empfang einer Sendung erkenntlich sind, müssen ebenfalls unverzüglich angezeigt werden, spätestens jedoch sieben Tage nach Abschluss des Transportauftrages. Allgemeine Vorbehalte, z.B. Empfangsbestätigung „unter Vorbehalt“ oder „nicht kontrolliert“, gelten nicht als Anzeige von Schäden oder Fehlmengen und entbinden nicht von der Einhaltung von Fristen.
  3. Für Funktionsstörungen an elektrischen/elektronischen Geräten wird nur gehaftet, wenn der Auftraggeber/der die Auftraggeberin den Nachweis erbringt, dass der Schaden auf einem Verschulden der CCCC GbR oder des/der beauftragten Subunternehmers/ Subunternehmerin beruht.
  4. Für Schäden, die sich aufgrund der Überschreitung der Lieferfrist ergeben, wird nur bei Verschulden der CCCC GbR oder des/der beauftragten Subunternehmers/ Subunternehmerin gehaftet.
  5. Eine Haftung ist ausgeschlossen, wenn der Verlust, die Beschädigung oder die Überschreitung der Lieferfrist auf Umständen beruht, die der Kurier/die Kurierin auch bei größter Sorgfalt nicht vermeiden und deren Folgen nicht abgewendet konnten.
  6. Die Haftung pro Sendung wird, soweit gesetzliche Bestimmungen nichts anderes vorsehen, auf 500 Euro beschränkt, höchstens jedoch bis zum Wert des beschädigten oder in Verlust geratenen Gutes.
  7. Weitergehende Ansprüche, gleich aus welchem Rechtsgrunde, sind ausgeschlossen. Für Folgeschäden wird nicht gehaftet. Eine weitergehende Haftung bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit bleibt jedoch hiervon unberührt.
  • Die Transportaufträge und deren Vermittlung unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.
  1. Erfüllungsort ist Berlin.
  2. Für alle aus diesen Verträgen oder im Zusammenhang mit diesen Verträgen sich ergebenden Rechtsstreitigkeiten wird ausschließlich der Gerichtsstand Berlin vereinbart.
  • Sämtliche Ansprüche gegen die CCCC GbR, sowie deren beauftragte Subunternehmer/ Subunternehmerinnen, gleich aus welchem Rechtsgrund, verjähren nach einem Jahr, bei Vorsatz nach drei Jahren.
  1. Die Verjährungsfrist beginnt mit der Fälligkeit des Anspruches, spätestens mit der Zustellung einer Sendung, bei Verlust mit dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme des Verlustes.
  • Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
  1. Eine ungültige oder unwirksame Bestimmung ist so zu ersetzen, dass der mit ihr beabsichtigte Zweck erwirkt wird.